Der MLA1000 misst die elektrische Leitfähigkeit und die Temperatur von leichten Mineralölen, wie z.B. Kerosin. Die Messung der elektrischen Leitfähigkeit ist eine Voraussetzung für die hohen Sicherheitsanforderungen. Nur durch genaue Kenntnis der elektrischen Leitfähigkeit kann darüber entschieden werden, ob das Medium gefahrlos verpumpt werden kann. Ist die elektrische Leitfähigkeit zu niedrig, dann kommt es zu elektrostatischer Ladung und in Folge zur Entladung die oft mit Funkenbildung zur gefährlichen Zündquelle wird. Der MLA1000 misst neben der elektrischen Leitfähigkeit auch die Temperatur. Die Messungen erfolgen kontinuierlich in der Pipeline und werden über die SPS Steuerung an die Leitwarte gesendet. Mit den ermittelten Messwerten kann die Additivzugabe optimal gesteuert werden um den vorgeschriebenen Leitfähigkeitswert zu erhalten.

Technical data

Messwerte
Elektrische Leitfähigkeit: 5 … 2.000 pS/m / 5 ... 10.000 pS/m / 5 ... 15.000 pS/m
Temperatur: -20°C … +60°C

Messgenauigkeit/Toleranzen
Elektrische Leitfähigkeit: 5 … 100 pS/m ±5 pS/m, über 100 pS/m ±2 % des Messwertes
Temperatur: ±0.5°C des Messwertes

Zulassungen für den Einsatz in Gas Ex-Bereichen
Anzeigeeinheit MLA1000-A: Gas Ex-Zone 1 II 2(1)G Ex de [ia Ga] IIB T4 Gb
Messsonde MLA1000-S: Gas Ex-Zone 0 II 1G Ex ia IIB T4 Ga

Messwertausgänge
Anzeige am Gerät: elektr. Leitfähigkeit, Temperatur und Gerätestatus
Signalausgänge: elektr. Leitfähigkeit: 4 ... 20 mA / Temperatur: 4 ... 20 mA / 24 mA: Messwert überschritten / 0 mA: Fehler

Betriebsspannung
Spannungseingang: 24 V DC (±10 %) / Leistung: 5 W

Produkteigenschaften
Sonde: Oberfläche vernickelt
Prozessanschluss: Losflansch-Verbindung (min. DN50 / 2”)
Material Sondenrohr: Edelstahl
Kabellänge Anzeige/Sonde: max. 24 m Gehäuseschutz
Anzeigeeinheit: IP65

Betriebsanforderungen
Betriebsdruck: max. 16 bar
Strömungsgeschwindigkeit: 0,5 ... 7 m/s
Viskosität: kleiner 2 mPa·s
Umgebungstemperatur: -20°C … +60°C